Kettwiger Montagsgespräche

Thema: Lust und Frust beim Denkmalschutz

Wenn Gebäude mit eigenem Charakter stark verändert oder abgerissen werden sollen, sorgt das oft für lebhafte öffentliche Diskussionen. Schnell erschallt dann auch der Ruf nach der Denkmalschutzbehörde. Doch was kann und darf – und was will der Denkmalschutz eigentlich? Wie sieht das Ganze aus der Perspektive der Verantwortlichen aus? Welche Möglichkeiten des Eingreifens gibt es, wo sind die Hände gebunden?

Vanessa Brinkhoff, Architektin AKNW und Stadtplanerin AKNW, seit dem 01. April 2022 für Kettwig und 12 weitere Stadtteile bei der Unteren Denkmalbehörde der Stadt Essen in der praktischen Denkmalpflege tätig, gibt beim ersten „Kettwiger Montagsgespräch“ einen Einblick über die Möglichkeiten und Grenzen des Denkmalschutzes. Begleitet wird sie von ihrem Kollegen Dr. Johannes Müller-Kissing, Studium der Archäologischen Wissenschaften (Ur- und Frühgeschichte) und Geschichte an der RUB. Arbeit bei der Bodendenkmalpflege seit 2012 beim LWL und dem Landesverband Lippe. Gleichzeitig Promotion über den Dynastensitz Falkenburg/Kr. Lippe. Forschungsschwerpunkte: Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit, Militärarchäologie. Herr Dr. Müller-Kissing wird einen Einblick in die Bodendenkmalpflege geben. Beim anschließenden Podiums- und Saalgespräch wird der langjährige Ortskurator der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, der Kettwiger Dr. Werner Sitzler, seine Erfahrungen mit einbringen.

Alles Wichtige auf einen Blick

Was?
Kettwiger Montagsgespräche
Wann?
16. Mai 2022, 20 Uhr
Wo?
Petershof Kettwig
Wer?
Vanessa Brinkhoff, Denkmalpflegerin Essen
Dr. Johannes Müller-Kissing, Stadtarchäologe
Dr. Werner Sitzler
Moderation: Peter Marx