Es gab ihn schon einmal, den Spieleabend im HVV. Den wollen wir wieder aufleben lassen. Wir beabsichtigen, an jedem 3. Montag im Monat einen Spieleabend im HVV-Büro zu machen. Spiele sind vorhanden. Leiten wird diesen Spieleabend Reinhard Pfriem, der selbst sehr gern spielt , die Spiele erklären wird und auch hilfreich zur Seite stehen will. Selbstverständlich können Interessenten auch gerne eigene Spiele mitbringen.
Den 1. Spieleabend wollen wir am
16. März 2026, beginnend um 18.30 Uhr im HVV-Büro (neues Rathaus, 1. Etage) veranstalten. Ende ca. 20.30 /21.00 Uhr
Wegen des besseren Planens und der Übersichtlichkeit wäre es sehr gut, wenn Sie sich telefonisch anmelden. Eingeladen sind alle Altersgruppen!
Herr Marx lud auf die sog. rote Couch ein, die Teilnehmer, Frau Christine Broders vom HVV, Hans-Joachim Hess vom Bauverein, für Kettin Frau Stephanie Klein und für den Alten Bahnhof Heinz Schnetger stellten sich vor, äußerten ihre Wünsche für das neue Jahr und berichteten über Aktivitäten im vergangenen Jahr.
Frau Broders freute sich, dass die Kettwiger Feste erfolgreich waren und sehr gut angenommen wurden, dass der HVV pünktlich zum 40-jährigen Bestehen des Skulpturenparks auch die zweite Skulptur, nämlich „Fisch vermählt“ einweihen konnte. Sie verwies noch einmal auf die gesamte Bandbreite des HVV und gab ihrer Hoffnung Ausdruck, dass die Mitgliederzahl erhöht und evtl. sogar verjüngt werden kann.
Herr Hess verwies auf die Schwierigkeiten, die die Sanierung und der Neubau von Wohnungen mit sich bringen. Klimaziele und die CO2-Reduzierung und immer neue Regelungen erschweren die Arbeit des Bauvereins, dem immerhin 600 Wohnungen gehören.
Frau Klein hofft, dass KettIn sich stabilisiert hat, dass die Feste, die natürlich auch viel Arbeit machen, gut angenommen werden. Sie hofft auf weitere Mitarbeit und Unterstützer und berichtet, dass KettIn jetzt einen Stammtisch ins Leben gerufen hat.
Das Programm des alten Bahnhofs erfreut sich großer Resonanz sowohl als Kulturbetrieb und auch als Reha- und Sportbetrieb berichtete Herr Schnetger. Gleichzeitig forderte er dazu auf, den alten Bahnhof zu besuchen und das vielfältige Programm zu nutzen.
Nach einem leckeren Imbiss wurde die Zeit genutzt, sich auszutauschen, gute Ideen und Vorschläge zu vertiefen, sich näher kennenzulernen oder einfach nur zu plaudern. Musikalisch begleitet wurde der Neujahrsempfang von der Gruppe Galakti , denen ein besonderer Dank und Lob gebührt.
Zuerst richtete der HVV mit den Kirchen, UNESCO und KettIn das diesjährige Adventsdorf aus. Die Stände verteilten sich auf drei Orte_. Zusätzlich eingebunden waren natürlich die Geschäfte der Hauptstraße und der Kirchfeldstraße. Ein wunderschöner Tannenbaum schmückte den Märchenbrunnen, gestiftet von Frau Horn und aufgestellt und geschmückt von den Firmen Freudenreich, Solle und Kirsch. Ihnen allen danken wir herzlich! Das untere Baum-Drittel blieb für die Schulen und Kindergärten frei, die Kinder konnten selbst ihre schön gebastelten Gegenstände aufhängen.
Sterne markierten den Rundweg durch die Altstadt und Mini-Sterne konnten an den Verkaufsständen gesammelt und auf Karten aufgeklebt werden, sie berechtigten am Sonntagnachmittag zur Teilnahme an der Verlosung. Die Veranstalter hatten ein vielfältiges Programm zusammengestellt: in allen Kirchen fanden Konzerte statt, z. B. mit dem Gospel- und Posaunenchor. Die Orchester der Schmachtenbergschule und des Theodor-Heuss-Gymnasiums traten auf, die Musikschule und das Kettwiger Bach-Ensemble. Für Kinder war der Winterspielplatz der freien evangelischen Gemeinde geöffnet. Ein Weihnachtsmusical, von Kindern gespielt, ein Krippenspiel, eine Märchenlesung und das Kamishabi-Erzähltheater stimmten die Kinder auf die Adventszeit ein. Am ukrainischen Stand trat ein Chor des Landes auf und sang Weihnachtslieder, unter anderem auch unser schönes Lied „Stille Nacht“, sogar auf Deutsch. Amüsante Weihnachtsgeschichten waren bei Lesungen zu hören. – Natürlich war auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt, denn an allen drei Plätzen gab es gastronomische Spezialitäten und warme Getränke. Der HVV hatte in diesem Jahr nicht nur Glühwein, sondern auch Reibekuchen im Repertoire. Die Verkaufsstände boten Kreatives für die Weihnachtszeit an, natürlich hatten auch die Mitglieder von UNESCO und der KfD viele schöne Dinge für die Bazare gezaubert. Viele Besucher nutzen das Angebot und bummelten durch die Stadt, denn der Sonntag war verkaufsoffen. die Sonne schien, es war eine Freude, durch das Adventsdorf zu schlendern. Inzwischen ist auch die Aktion „Wünschebaum“ beendet, die Senioren freuten sich über die schönen bunten Geschenke und erfüllten Wünsche.
Auch andere Städte lockten mit Weihnachtsmärkten. Der HVV hatte sich in diesem Jahr für Aachen entschieden und bot eine Busfahrt an. Zuerst stoppten wir am Werksverkauf von Lindt. Ein überwältigendes Angebot an Schokoladen, Nikoläusen, Pralinen und anderen Leckereien erwartete uns und wir hatten Zeit, einiges für die Weihnachtsteller zu besorgen. Danach widmeten wir uns dem Weihnachtsmarkt rund um den Kaiserdom. Die wunderschön geschmückten und beleuchten Stände hatten alles, was das Herz begehrt, Gebasteltes, Schmuck und allerlei Feines zu Probieren. Es wurden nicht nur Aachener Printen in allen Geschmacksrichtungen und Größen angeboten, es gab französisches Nougat und allerlei französische Würste, Plätzchen, Gegrilltes und Gebratenes und natürlich viele gute Getränke! Mittendrin der herrliche Aachener Dom, der ein wenig zum Ausruhen und Besinnen einlud. Das Rathaus hatte seine Tore geöffnet, die schönen Häuser rund um das Rathaus und den Dom waren angestrahlt und bildeten eine sehenswerte Kulisse. Voll bepackt ging es zurück nach Kettwig – es war ein schöner Tag!
Caecilia (Cilly) Kogler ist gestorben. Viele Kettwiger kannten sie, zunächst durch ihre Arbeit bei der BEK, aber später vor allem durch ihre Tätigkeit beim HVV. Caecilia Kogler war lange Zeit als Geschäftsführerin und später noch als Vorstandsmitglied im HVV tätig. Sie war immer zur Stelle, wenn es darum ging, die Belange des HVV zu unterstützen. So organisierte sie die HVV-Stände sowohl auf den Kettwiger Weihnachtsmärkten als auch auf der Kettwiger Meile, war für die administrativen Aufgaben, die ein Verein so mit sich bringt, zuständig. Sie kümmerte sich um die Mitglieder, arbeitete eng mit dem Kettwiger Reisebüro zusammen, betreute und plante die HVV-Reisen. Sie erfreute sich großer Beliebtheit. Als es noch erlaubt war, Blumen an den Rathausfenstern aufzustellen, pflanzte und pflegte sie die Blumen und sorgte für die ausreichende Bewässerung sowohl der Balkonkästen als auch der großen Kübel auf dem Bürgermeister-Fiedler-Platz. – Als sie nach fast 20 Jahren immer mehr Ämter niederlegte, ernannte die HVV-Gemeinschaft sie zum Ehrenmitglied, dankte ihr für die geleistete Arbeit und wünschte ihr alles Gute. Sie blieb jedoch noch in den Ausschüssen Stadtführungen- auch deren Koordination-, Ausschuss Kunst-Kultur-Ortspflege, hier auch das Gebiet der Ruhrperlen. – 2021 zog sie sich ganz aus der Arbeit beim HVV zurück, um familiäre Aufgaben zu übernehmen. Große Worte lagen Caecilia Kogler nie, sie war und blieb immer bescheiden und zurückhaltend. Wir sind traurig darüber, dass sie nun ihre letzte Reise angetreten hat, aber dankbar für die gemeinsame Zeit und wir werden sie stets in guter Erinnerung behalten.
Früh morgens ging es am 07.12. los ins Erzgebirge. Bei bestem Wetter freuten sich alle auf die ereignisreiche Reise ins Erzgebirge.
Unser altbekannter und erfahrener Busfahrer fuhr mit uns über die Bundesstraße 7 teilweise entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Dort – und insbesondere im Ort Ifta – veranschaulichte er uns anhand persönlicher Erfahrungen das Leben im ehemaligen inneren Sperrbezirk der DDR. Nur wer dort gelebt hat, kann Einblicke in diese Zeit vermitteln, weshalb seine Berichte sehr authentisch waren und jeder lauschte interessiert seinen Worten.
Unser erster Halt war Erfurt die Hauptstadt Thüringens. Dort hatten wir zwei Stunden Aufenthalt und manche konnten es kaum erwarten, über den ersten Weihnachtsmarkt zu stöbern. Andere zog es in die fantastisch erhaltene Altstadt, zur Krämerbrücke, die einzig erhaltene bebaute Brücke nördlich der Alpen. Viele stellten fest, dass Erfurt für sich eine Reise wert wäre. Nachdem sich die meisten an original thüringischer Rostbratwurst und vielleicht einem Glühwein gestärkt hatten, ging es weiter zum Ziel unserer Reise nach Pobershau im Erzgebirge. Das Hotel lag in einem traumhaften Tal direkt an der Schwarzen Mulde. Das Hotel Schwarzbeerschänke überzeugte mit den modern renovierten Zimmern, Sauna und Schwimmbad, wo man sich nach der Fahrt entspannen konnte. Auf uns wartete bereits das Abendessen in der gemütlichen Gaststube und wer wollte, konnte den Abend bei einem Glase ausklingen lassen.
Am nächsten Morgen ging es mit einem örtlichen Reiseleiter zunächst nach Zwickau. Schon auf der Hinfahrt vermittelte uns der Reiseleiter alles Wissenswertes über die Geschichte, Bedeutung und Wandel des Erzgebirges. Auch aus persönlicher Erfahrung erzählte er über die Leute, die Zeiten der DDR und den Schwierigkeiten während der Wendezeit, aber er erwähnte auch die gelungenen Projekte und die Zuversicht gegenüber kommenden Veränderungen.
Wir erlebten eine interessante und anschauliche Stadtführung. Zum Abschluss ging es auf den örtlichen Weihnachtsmarkt – oder wer wollte, konnte das Robert Schumann Haus besichtigen oder selbst die Altstadt erkunden.
Anschließend ging es weiter nach Chemnitz, der diesjährigen Kulturhauptstadt. Wir erhielten eine kleine Führung durch die Innenstadt von Chemnitz, sahen den Nüschel (Karl-Marx-Kopf), Theaterplatz mit Oper und den Roten Turm, sowie das historische Rathaus und den Dom. Es wurde allmählich dunkel und die Weihnachtsbeleuchtung von Chemitz war wirklich beeindruckend. Nicht nur die weihnachtlichen Beleuchtungen sondern auch die Illumination der historischen Gebäude verübten einen besonderen Glanz, den keiner missen wollte.
Abends gab es im Hotel einen bergmännischen Abend. Ein ehemaliger Bergmann hatte Anschauungsstücke wie Gestein, Kleidung, historische Bilder und Werkzeug dabei und berichtete vom Bergbau im Erzgebirge. Zum Schluss stimmten wir das auch im Ruhrgebiet bekannte Lied „Glück Auf – der Steiger kommt“ an, was ein sehr emotionaler Augenblick war.
Bei blauem Himmel und bester Fernsicht machten wir am folgenden Tag einen Ausflug nach Schwarzenberg.
Jeder Ort im Erzgebirge schmückt sich in der Adventszeit mit eine Krippe, Schwibbogen oder Pyramide. In Schwarzenberg steht aber die älteste und somit von historischer Bedeutung. Hoch über dem Tal thront das Schloss und auf dem Weg dorthin erfreuten wir uns eines alten Glockenspiels aus Meißener Porzellan in einem historischen Glockenturm.
Auf der Rückfahrt durch die malerische Landschaft machten wir noch Halt in Zwönitz und besuchten die Trinitatiskirche mit ihrer barocken Emporenhalle aus dem 17. Jahrhundert.
Viele freuten sich schon auf die Fackelwanderung am Abend beim Hotel. Unter fachkundiger Leitung ging es etwa zwei Kilometer mit einer Fackel zu einem verlassenen Stollen. Nach so einem ereignisreichen Tag schmeckte das Abendessen besonders, zumal wir täglich zwischen mehreren Gerichten wählen konnten.
Der 4. Tag stand ganz im Mittelpunkt für Schleckermäuler, denn es ging nach Annaberg, dem Herzen des Erzgebirges. Zunächst war die Altstadt mit dem preisgekürten Weihnachtsmarkt unser Ziel. Auch hier bildete eine Pyramide, die für das Erzgebirge berühmt sind, den Mittelpunkt des Marktes. Es blieb noch genügend Zeit zur Besichtigung der Bergmannskirche und/oder der St. Anna Kirche, die wegen der Wandelaltäre den UNESCO Welterbestatus erhalten hatte. Die St. Anna Kirche ist dieses Jahr 500 Jahre alt und ein imposanter romanischer Bau, zudem die einzige Kirche Deutschlands, die noch eine bewohnte Türmerwohnung hat. Wer möchte täglich diese Stufen erklimmen?
Wer auf dem Weihnachtsmarkt noch nicht genügend Naschereien bekommen hatte, konnte bei der Besichtigung einer Stollenbäckerei noch Nachschlag bekommen. Einer der Geschäftsführer selbst führte uns durch die Bäckerei, erklärte uns, was einen guten Stollen ausmacht und welche aufwendigen Produktionsschritte vonnöten sind. Selbstverständlich gab es eine Gratisverkostung verschiedener Sorten und nach der wirklich fachlich sehr guten Erklärung die Möglichkeit, die unterschiedlichsten Backwaren zu erwerben.
Unser 5. Tag war entspannter aber keinesfalls weniger interessant. Bei wiederum traumhaften Wetter fuhren wir durch die hügelige Landschaft des Erzgebirges nach Grünhainichen um die Welt der Produktion der Wendt & Kühne Engel, bekannt durch ihre 11-punkte Flügel, zu bestaunen. Die dortigen Damen erklärten und zeigten uns mit viel Enthusiasmus die Geschichte dieser weltbekannten Firma.
Ob es die Produktion von Engeln, Spieluhren oder anderen Figuren ist, es benötigt unglaublich viel Hingabe und Mühe zum Detail, um solche hochwertigen Schmuckarbeiten herzustellen.
Die Wertschätzung dieser Handarbeiten wurde uns nach der kompetenten Führung bewusst.
Der Tag klang mit einem Hutzenabend mit erzgebirgischen Liedern und Anekdötchen aus.
Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Heimweg – doch zuvor noch ein zweistündiger Aufenthalt in Arnstadt. Auch hier wieder nur ein kleiner Einblick, was die Stadt zu bieten hätte und wer weiß, vielleicht kehrt der eine oder die andere mal in diese historische Stadt zurück, eine Reise wäre die Stadt wert.
Die gesamte Reise war wirklich kurzweilig, sehr gute Erklärungen und Führungen, so dass nie Verdruss oder Langeweile aufkam und wunderschöne Ziele in einem Teil Deutschlands, den man nicht unbedingt als Reiseziel priorisiert.
Am Sonntagabend war es wieder soweit, da zog der traditionelle Martinszug, den auch in diesem Jahr der Heimat- und Verkehrsverein organisiert hatte, durch Kettwig. Ab 16.30 Uhr füllte sich der Rathausplatz, wo es zur Glühwein, Kinderpunsch und Herzhaftes vom Imbissstand gab. Die Kinder zeigten stolz ihre selbst gebastelten, leuchtenden Laternen. Das Wetter tat seins dazu, es wurde immer freundlicher, der Abendhimmel leuchtete rot und es war schön trocken. Gegen 17.30 Uhr setzte sich der Martinszug – mit dem Martin auf einem schönen Schimmel – in Bewegung. 3 Musikgruppen begleiteten den Zug und damit viele von den Erwachsenen ebenfalls mitsingen und den Gesang ihrer Kinder unterstützen konnten, verteilte der HVV kurz vor Beginn die Liedertexte. Wieder auf dem Rathausplatz angekommen, wurde auch das traditionelle Martinsspiel aufgeführt. Nachdem alle kräftig gesungen haben, sah St. Martin den Bettler und teilte seinen schönen warmen Mantel. Anschließend durften sich die Kinder beim Heimat- und Verkehrsverein Stutenkerle abholen. Zum Schluss half auch St. Martin selbst bei der Ausgabe der Stutenkerle, was den Kindern sehr gefiel.
Es war wieder eine wunderschöne Veranstaltung, leuchtende Kinderaugen, die bunten Laternen und die alten Martinslieder sorgten für eine wohlige Atmosphäre. Der HVV dankt allen Helfern, die den Zug begleiteten und sicherten, herzlich. Der Dank gilt auch allen Ehrenamtlern des HVV und Benno Pöhler, der im Vorfeld die Organisation und Planung durchgeführt hat und natürlich Arne Weber, der zum wiederholten Mal in die Rolle des St. Martin geschlüpft ist!– Ohne die zahlreichen Helfer wäre die Ausrichtung eines so großen Zuges und damit verbunden eines so gemütlichen Nachmittags leider nicht möglich !
Denkt man an das Salzkammergut, denkt man an eine herrliche Bergwelt, Sonne, bunte Herbstblätter, grüne Wiesen, auf denen Kühe und Gämsen grasen und an viele schöne Seen und vielleicht sogar an das fröhliche gleichnamige Operettenlied. Und genau das waren die Dinge, die die Teilnehmer einer Busreise ins Salzkammergut mit dem HVV gesehen und erlebt haben! Es war eine schöne Fahrt. Unser Hotel lag direkt am Fuschlsee. Das Programm war sehr gut ausgearbeitet. Jeden Tag besuchten wir schön gelegene Orte wie z B. Hallstatt, St. Wolfgang, Salzburg, Berchtesgaden und viele andere. Nicht zu vergessen das kleine Lustschloss Hellbrunn, wo im Park aus vielen nicht zu sehenden Düsen plötzlich Wasser spritzte. Eine Belustigung für und von Fürsterzbischof Markus Sittikus, denn die feinen Kleider der geladenen Damen und Herren wurden ordentlich nass! Wir wurden zum Glück gewarnt und somit (fast) verschont, konnten uns aber gut vorstellen, wie es damals war. Die Technik war eine geniale Leistung, denn noch nach 400 Jahren funktioniert die Mechanik einwandfrei. – Wir fuhren mit dem Schiff nach St. Bartholomä am Königssee, der Watzmann blickte wolkenlos auf uns herunter, im Laufe des nachmittags zogen wieder Wolken auf, aber es blieb trocken und sonnig.- In der Gmundener Keramik Manufaktur wurde uns das dort praktizierte traditionelle Handwerk erklärt. Zwei Damen unserer Gruppe nutzten sogar die Möglichkeit, selbst einen Teller mit dem typischen Muster zu bemalen. Dass es viel schwerer ist als es aussieht, konnten sie bestätigen. Leider durften sie die Teller nicht mitnehmen. – Es waren tolle 8 Tage in herrlicher Umgebung, mit Spaziergängen, Besichtigungen und Schifffahrten. Wir freuen uns auf die nächste gemeinsame Fahrt!
Schon früh am Morgen begann unser Abenteuer: Um 4.30 Uhr trafen wir uns am Schwimmbad in Kettwig, um pünktlich um 5.30 Uhr den Zubringerbus in Düsseldorf zum Schiff zu erreichen. Trotz der frühen Stunde war die Stimmung ausgezeichnet, und die Vorfreude auf die gemeinsame Reise war groß. Die Fahrt verlief problemlos, und so konnten wir bereits mittags gut gelaunt an Bord der Mein Schiff 1 gehen.
Unsere Gruppe umfasste 19 Personen, und schon beim Einschiffen war klar, dass wir eine Woche voller Freude, Gemeinschaft und unvergesslicher Erlebnisse vor uns hatten.
An Bord der Mein Schiff 1
Das Schiff beeindruckte mit seiner modernen Ausstattung, freundlichen Crew und dem endlosen Blick auf die Ostsee. Besonders die See-Tage boten Gelegenheit zum Entspannen, Plaudern oder einfach zum Genießen der frischen Seeluft an Deck.
Die Stationen unserer Reise
Tallinn (Estland): Mit ihrer mittelalterlichen Altstadt, den Türmen und engen Gassen versetzte uns die Stadt zurück in vergangene Zeiten. Ein Highlight war die Aussicht vom Domberg über die roten Dächer.
Helsinki (Finnland): Nordisch modern und lebendig – der Dom, der Senatsplatz und die historische Markthalle waren besondere Anziehungspunkte.
Stockholm (Schweden): Schon die Einfahrt durch die Schären war ein Erlebnis. In Gamla Stan, der Altstadt, erkundeten wir die schmalen Gassen und bewunderten das Königliche Schloss.
Visby (Gotland, Schweden): Ein Kleinod: Die Stadt mit ihrer imposanten Stadtmauer und den blühenden Rosen wirkte wie aus einer anderen Zeit.
Gemeinschaft und Erlebnisse
An Bord nutzten wir die Zeit für gemeinsames Abendessen, Gespräche und den Besuch von Veranstaltungen. Gleichzeitig bot das Schiff genug Möglichkeiten, individuell zur Ruhe zu kommen – sei es im Spa, beim Sport oder beim Blick aufs Meer vom Sonnendeck.
Fazit
Die Kreuzfahrt mit dem HVV-Kettwig über die Ostsee war eine perfekte Mischung aus Kultur, Erholung und Gemeinschaft. Früh begann die Reise – und spät wird sie uns in Erinnerung bleiben.
Wir freuen uns schon auf die nächste Reise 2026 – auf nach Island !!!
Ob Roermond wirklich die schönste mittelgroße Stadt der Niederlande ist – dieser Frage gingen 46 gut gelaunte Teilnehmer des HVV bei strahlendblauem Himmel und herrlichem Sonnenschein nach. In Roermond angekommen, wollten wir zuerst zum Markt, der angeblich groß und schön sein soll. Doch leider findet der richtige Markt nur Samstags auf dem gleichnamigen Markt statt, Mittwochs ist ein kleiner Markt an der Munsterkerk. Das war aber kein Problem, wir marschierten Richtung Munsterkerk an sehr hübschen Läden und Boutiquen vorbei. Leider war der Markt selbst enttäuschend, aber schöne Cafés luden erst einmal zu einer kleinen Pause ein. Zu Fuß ließen sich die wichtigsten Sehenswürdigkeiten gut erreichen: die Christoffelkathedraal, die Statue von Pierre Cuypers, dem in Roermond sehr bekannten Stadtarchitekten, die schöne Bibliothek, die alte Steinbrücke über der Rur und die sehenswerten Stadthäuser. Über die Steinbrücke gelangte man zu einem kleinen Jachthafen und zur Mündung der Rur in die Maas. Wer Lust auf Shopping hatte, machte sich auf zu dem bekannten Outlet-Center, um Schnäppchen oder modische Dinge zu ergattern. Die Meisten von uns testeten nach dem Stadtrundgang die örtliche Küche: Kibbelinge, Fritten, Moules frites oder frischen Kaffee mit Kuchen draußen im Sonnenschein in einem der netten Lokale. Ergebnis: Roermond ist wirklich eine sehr sehenswerte schöne Stadt!
Am Nachmittag war unser zweiter Halt dieser Fahrt das malerische Brüggen. Die Burg Brüggen liegt direkt im Städtchen; bunte Blumen schmücken die Straßen und die kleine Brücke, die über die Schwalm führt. Und wieder luden die Boutiquen und Geschäfte zum Bummeln und Kaufen ein. Aber es hat uns auch viel Spaß gemacht, in einem der vielen verschiedenen Cafés oder Eisdielen Cappucino, Kuchen oder Crêpe bzw. herrliche Eisbecher zu genießen, dabei zu klönen und uns an der schönen Umgebung zu erfreuen! – Auf der Rückfahrt nach Kettwig waren alle der Meinung, dass es mal wieder ein gelungener Ausflug und ein wirklich schöner Tag war.
Dieter Lambach gehörte viele Jahre dem Hauptvorstand des HVV an und tat sich durch Ideen für einen lebendigen Verein hervor:
In der Folge einige Maßnahmen, die unter seiner Regie durchgeführt wurden:
Herr Lambach setzte sich zunächst dafür ein, dass sich der HVV eine besondere Jahresaufgabe stellt.
So kam es u.a. herausragend zu dem Beschluss, das Kettwiger Trauzimmer zu renovieren und so sicher zu stellen, dass das Zimmer in Kettwig weiterhin für Trauungen genutzt wurde.
Somit wurde das Trauzimmer unter der Leitung von Herrn Lambach mit Nebenräumen renoviert und auch die gesamten Möbel überarbeitet.
Um den HVV nicht übermäßig zu belasten wurden Wertpapiere herausgegeben und so Spenden für die Aktion eingesammelt.
Am Mühlengraben hat er dafür gesorgt, dass eine Wandertafel aufgestellt wurde, die vier Kettwiger Wanderwege beschreibt. Gleichzeitig wurden neue Faltpläne herausgebracht.
Für Schüler und Jugendliche wurde eine Kettwiger Rallyeausgearbeitet und mit Fragen über die Kettwiger Geschichtebestückt.
Aus dieser Zeit stammt auch die Idee, Stadtführer ausbilden zu lassen und regelmäßige Stadtführungen durchzuführen.
Dirk Lambach setzte sich dafür ein, Gäste in Kettwig zu begrüßen und auf der Brücke am Mühlengraben ein Team von Gästebetreuern aufzustellen, die es noch bis heute in seinem Sinne gibt. Herr Lambach hat selbst über Jahre beim Auf- und Abbau der Stände mitgewirkt.
Für den HVV hat er sich auf allen Festen um die finanziellen Belange gekümmert Außerdem half er mit, mögliche Förderanträge zu stellen, die dem Verein von großem Nutzen waren.
Eine Mitwirkung mit ständig neuen Ideen, so wünscht sich das jeder Verein. Herr Lambach bleibt in kraftvoller Erinnerung.
Christine Broders Fritz Gräbe
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