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Autor: Rita Forstmann

Sardinien – Insel der Farben

Der HVV reiste diesmal zu einer ganz besonderen Insel. Sardinien ist vom Tourismus lange Zeit verschont geblieben und die Fehler manch anderer Reiseziele wurden auf dieser beindruckenden Insel nicht gemacht. Die Küsten sind frei – unbebaut, es gibt keine Hochhauskomplexe. Die Dörfer schmiegen sich mit verwinkelten Gässchen an die kleinen Häfen und stechen im Landschaftsbild nicht hervor.

In der Nähe von Olbia im Norden Sardiniens war unser Urlaubsdomizil. Von hier hatte man eine außergewöhnliche Aussicht über das grüne Land, das Meer, über eine weite Bucht auf das andere Ufer. Die allmorgendlichen Sonnenaufgänge hüllten das Land und das Meer in ein unbeschreibliches Licht, und so fiel der frühe Start in den Tag nicht schwer.

Zunächst ging es zu Tomba di Giganti und zur Nuraghe Prisigona. Denkmäler der vorchristlichen Besiedlung Sardiniens – gekennzeichnet durch markante Steinanlagen mit Türmen. Im krassen Gegensatz dazu stand der moderne Nobelort Porto Cervo, den wir besuchten. Es gab einen Yachthafen und Boutiquen, wo man schnell viel Geld loswerden konnte.

In der Küstenstadt Alghero teilte sich unsere Gruppe, die einen besichtigten die Altstadt, die anderen entschieden sich für eine Schifffahrt zur Neptungrotte. Bei strahlendem Wetter ging es vorbei an spektakulären Felsformationen zur schönsten und größten Grotte des Mittelmeers.

Auf dem Rückweg zum Hotel statteten wir der Kirche Trinita di Saccargia einen Besuch ab. Das Gotteshaus beeindruckt durch die schwarzweiß gestreifte Fassade und ihre einzigartigen Apsisfresken.

Ein weiterer Programmpunkt war die Insel La Maddalena, die wir von Palau mit der Fähre erreichten. Auf der mit einer Brücke verbundenen Insel Caprera lebte und starb Italiens Nationalheld Garibaldi. Natürlich besuchten wir das Haus und auch die Grabstätte Garibaldis.

Zur etwas älteren Geschichte Sardiniens gehören Santa Teresa di Gallura und Castelsardo. In Santa Teresa hatten wir von einem Verteidigungsturm aus spanischer Zeit einen eindrucksvollen Blick auf die Kreidefelsen Korsikas. Die Gassen mit buntbemalten Häusern und der schöne Markt luden zum Bummeln ein. Danach ging es weiter nach Castelsardo. Eine Verteidigungsanlage aus genuesischer Zeit, strategisch über dem Golf del’Asinara gelegen. Im Schutz der Burg liegt die verwinkelte Altstadt in dessen Gassen Frauen ihrer Flechtarbeit von bunten Körben nachgehen.

Eine kurze Unterbrechung auf der Fahrt führte uns zu der Felsformation „Der Elefant“, dessen Umrisse erosionsbedingt entstanden sind und nicht, wie man meinen könnte, von Menschenhand geschaffen.

Zum Glück hatten wir auch einen Tag zur freien Verfügung. Der Strand lockte, das Wasser war wunderbar. Eine kleine Wanderung durch die Hügel um die Hotelanlage oder ein Ausflug ins malerische Zentrum von Cannigione gefielen uns. Manche wussten aber auch die Annehmlichkeiten des Hotels zu nutzen.

Der letzte Tag begann in Orgosolo. Hier wurde es noch einmal politisch, denn die Fassaden sehr vieler Häuser waren mit kunstvollen Malereien versehen, deren Inhalte soziale oder politische Fragen der Menschen zum Inhalt hatten. Auch Themen aus Deutschland wie Altkanzler Schmidt und die RAF wurden nicht ausgespart. Der übergeordnete Anspruch einer gerechteren Welt sollte durch die Malereien thematisiert werden.

Nach diesen kontroversen Gedanken klang der Tag mit einer Grillmahlzeit bei Hirten im Hochland der Insel aus. Es gab typisch sardisches Fladenbrot mit Käse und Wurst, danach Schafsfleisch und Schweinefleisch. Zum Essen wurde ein guter Landwein gereicht und den Abschluss bildete noch einmal Käse und ein köstliches Mandelgebäck.

Nachdem die Hirten einiges ihres musikalischen Könnens zum Besten gaben, stimmten auch wir ein Volkslied an.

Sardinien war nicht nur eine Erholungsreise, es war eine Reise, die uns ein Land in seinen unterschiedlichen Facetten näher bringen wollte. Dazu verhalf die Reiseleiterin Cristina – eine echte Sardin –, die mit Herz und Seele engagiert ihr Sardinien vorstellte und erklärte. Ihre Fachkompetenz ließ keine Frage offen und die Erklärungen waren für alle verständlich und interessant.

Ich glaube, dass die Teilnehmer dieser Reise die Fahrten durch das herrliche Land nicht  bereut haben und viele schöne Eindrücke und Gedanken mit nach Hause. Nehmen.

Hartmut Albrecht

Dahlienkorso in Lichtenvoorde

Die Tagesfahrt mit dem HVV führte dieses Mal nach Lichtenvoorde, um ein farbenfrohes Spektakel, nämlich den Dahlienkorso, zu erleben. Der Blumenkorso Lichtenvoorde wurde 2021 in die UNESCO-Liste des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Es handelt sich um die älteste Parade ihrer Art in den Niederlanden und findet jährlich statt – zur Zeit des zweiten Weltkrieges war er natürlich ausgefallen.

Leider sind nicht so viele Kettwiger der Einladung gefolgt – sie haben etwas verpasst! Diejenigen, die mitgefahren sind, waren begeistert von dieser farbenfrohen Parade. 4 Millionen Dahlien schmückten die bis zu acht Meter hohen 18 Wagen! Zudem gab es etliche Fußgruppen, Kids hatten kleinere Wagen gebaut, die sie auch selbst zogen. Tanz- und Musikgruppen sorgten für Abwechslung im langen Umzug. Wir erfuhren, dass bereits im Frühjahr die ersten Skizzen und Entwürfe ausgearbeitet wurden, danach startete der Baubeginn der wunderbaren großen Figuren. Jeder Wagen präsentierte sein eigenes Thema. Erst eine Woche vor dem Umzug wurde mit dem Kleben und Befestigen der Dahlienblüten begonnen. Dabei halfen Tausende Freiwillige – auch sehr viel Jugendliche. – Wir hatten das Glück, das Geschehen von einer Tribüne aus zu sehen, ein niederländischer und eine deutschsprachige Kommentatorin gaben uns Hintergrundinformationen über diese tollen Wagen! Zuerst war der Himmel leider grau und es nieselte ein wenig, aber als der Zug ansetzte, klarte der Himmel auf und immer mehr gesellte sich auch die Sonne dazu, so dass die Dahlien in ihren vielen Farben leuchteten. Anschließend wurden die Wagen auf einem Ausstellungsgelände abgestellt und die Besucher konnten sie sich noch einmal ganz in Ruhe aus der Nähe ansehen und fotografieren. Am späten Abend ermittelt dann die Jury die drei ersten Preisträger! Natürlich haben wir am nächsten Morgen online nachgesehen, wer gewonnen hat. Wir waren uns einig, dass wir froh waren, nicht in der Jury zu sitzen. Alle Wagen waren klasse! (Gewonnen haben „Trumpf“, „Uhrmacher“ und „Albtraum“). Es war auch interessant zu beobachten, dass nicht etwa ein Trecker den Wagen zog, sondern immer im Untergrund junge Männer die Wagen schoben. So war es auch nicht nötig, alles strikt abzusperren wie bei unseren Rosenmontags-Umzügen. Die Zuschauer hatten sich teilweise Stühle mitgebracht und saßen direkt am Paradenweg. Es war eine tolle Stimmung! – Froh und zufrieden und voller Eindrücke, die man so schnell nicht vergisst, kehrten die Kettwiger nach Hause – wo inzwischen ebenfalls der Regen aufgehört hatte!

Rita Forstmann

Der HVV-Aktiv-Kreis besuchte das Essener Mineralienmuseum

Das Essener Mineralienmuseum, eine Außenstelle der Stiftung Ruhr Museum, stand auf dem Programm. Ein ausgesprochen interessantes Museum erwartete uns. Zunächst in der unteren Etage gab es große und kleine wunderschöne Kristalle, Mineralien und Fossilien. Einige dieser herrlichen Exponate wurden auf Essener Grund und Boden gefunden! Die Kristalle in ihren verschiedenen Ausbildungen, tollen Farben und Formen, die Meteoriten, die aus dem Weltall auf der Erde gelandet sind, die Fossilien, auf denen man die Abdrucke von Schnecken, Pflanzen, Tierteilen erkennen konnte, große Ammoniten begeisterten uns. Interessant war aber auch, was vom Leben übrig bleibt, wieso gut erhaltene Skelette gefunden werden können, woraus Knochen bestehen. Die Exponate der kristallinen Welt in uns, das heißt, welche Formen von Nieren- Darm- und Gallensteinen in uns oder in Tieren gebildet werden und nur auf sehr schmerzhafte Weise den Gastkörper verlassen, war sehr interessant! Denn dass es sich bei diesen Steinen tatsächlich um Kristalle handelt, ist zwar theoretisch klar, aber hier konnte man es ansehen. Manche Vitrinen beschäftigen sich mit den Bodenschätzen, was wo gefunden wird und wozu diese Schätze benötigt werden. Anhand eines Smartphones wurde genau ausgeführt, wieviele und welche Art von Bodenschätzen und seltenen Erden für ein Gerät benötigt werden. Gehört hatten wir es, aber jetzt mit den dazugehörigen Rohstoffen war es sehr eindrucksvoll.

In der oberen Etage gab es unter anderem einen Raum, der „Klang der Steine“ heißt. Vulkangesteine, Schieferplatten in Form eines Xylophons, große ausgehöhlte Kalksteine wurden zum Schwingen gebracht und erzeugten wunderschöne, lang anhaltende Klänge. Als Andenken durfte sich zum Abschluss jeder einen schönen Glücksstein aussuchen.

Diesen informativen Museumsbesuch beendeten wir mit einem Besuch in der bekannten Eisdiele Plückthun bei einem köstlichen Eis oder Eiscafé. Ein schöner Nachmittag!

Rita Forstmann

Am HVV-Spieleabend gemeinsam neue Spiele entdecken

Der HVV Spieleabend bietet immer eine gute Gelegenheit, neue Spiele zu entdecken.

So konnten wir Spiele wie Cartagena, HeckMeck, Geistesblitz oder Rebirth (ein Spiel des Jahres 2026) mit viel Spaß ausprobieren. Eigene Spiele können gerne auch mitgebracht werden.

Wir spielen jeden 3. Montag im Monat in den Räumlichkeiten der Freien evangelischen Gemeinde im Steinweg 7. Wir starten um 18.30 Uhr bis ca. 20.30 Uhr.

Kommt vorbei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

                                                                                              Gabi Wördehoff

Tolle Schwarzwald-Woche mit dem HVV

Wälder, Wiesen Wasser, Berge, Burgen, schöne alte Bauernhäuser, sehr viele Störche und hübsche kleine Städte, das alles bot der Schwarzwald den Gästen, die eine Woche mit dem HVV in Zell am Harmersbach Urlaub machten. Es war eine sehr schöne Woche mit einem gut ausgearbeiteten Programm. Schon auf der Hinfahrt wurde in dem hübschen Städtchen Schwetzingen Halt gemacht. Leider war es einer der heißesten Tage, so dass alle schnell den Schatten und ein nettes Café aufsuchten. Das schöne Schloss mit dem riesigen parkähnlichen Garten werden wir ein anderes Mal bewundern. – Der Spaziergang an den Triberger Wasserfällen war schattig, die Aussichten auf das rauschende Wasser wunderschön! Die Sonne schien auf den Titisee, die Bootsfahrt gefiel allen sehr gut und anschließend bestand die Möglichkeit, ein dickes Stück Schwarzwälder Kirschtorte zu genießen oder einfach nur ein wenig zu bummeln. Vom Bus aus konnten wir den riesigen Schluchsee bewundern und umfahren. In Breisach schipperten wir über den Rhein, die Kellerei Burkheim hatte zu einer Kellerbesichtigung und Weinverkostung eingeladen. Wir hatten auch noch Zeit, das nette kleine Städtchen zu besuchen.

Zwei eindrucksvolle Burgen in ganz unterschiedlichen Gegenden standen auf dem Programm: Zunächst ging es in die Schwäbische Alb über eine ausgesprochen kurvige Straße zur Burg Hohenzollern nach Hechingen. Die Burg liegt auf der Kuppe eines Berges, von weither sichtbar, die Aussicht war einfach nur grandios! Wir konnten prunkvolle Innenräume, eine Schatzkammer und sogar die Kasematten besichtigen. Die zweite Burg, ebenfalls auf einer Bergkuppe, aber diesmal in den Vogesen, war die Hohkönigsburg im Elsass mit der Wehrmauer, mit vielen Türmen und Innenhöfen. Beide Burgen hatten eines gemeinsam, sie wurden vollständig in den letzten 200 Jahren restauriert, jedoch getreu nach den alten Vorbildern. Den Blick auf die Vogesen, auf die Weinberge und Wälder rundum aus den vielen kleinen Fenstern und Schießscharten vergisst man nicht!

Aber uns beeindruckten natürlich nicht nur die großen Burgen, sondern natürlich auch die reizenden Städte, wie z. B. Offenburg, Gengenbach, Kaysersberg und das wunderschöne Schwarzwälder Freilichtmuseum Gutach. Viele alte Schwarzwälder Bauernhöfe wurden hierhin versetzt, um der Nachwelt zeigen zu können, wie man vor bis zu 600 Jahren im Schwarzwald lebte und vor allem auch arbeitete!

Das kleine Zell am Harmersbach gefiel uns. Es gab einen Storchenturm, dort nisteten 6 Storchenpaare! Wir hatten die Möglichkeit, einen schönen Spaziergang um Zell am Waldrand entlang zu machen, der immer wieder zu schönen Ausblicken auf das liebliche Tal einlud. Es gab sogar eine kleine Schnapsverkostung!

Der Rückweg führte uns über die Schwarzwaldhochstraße mit einem kleinen Abstecher zum Mummelsee. Bei herrlichem Sonnenschein war er schnell zu umrunden, es gab noch Gelegenheit, frisches Steinofenbrot für den Heimweg zu erstehen und dann ging es endgültig wieder nach Kettwig! Es war eine rundum gelungene Woche!

R. Forstmann

Neuer Vorstand

Turnusgemäß wurde auf der Jahreshauptversammlung 2026 des HVV Kettwig e.V. der Vorstand neu gewählt. Gemäß der Satzung finden die Vorstandswahlen alle drei Jahre statt.

Zur Wiederwahl stellten sich die 1. Vorsitzende Christine Broders, ihr Stellvertreter Peter Marx sowie Schatzmeister Thomas Timmer. Alle drei wurden einstimmig in ihren Ämtern bestätigt.

Nicht erneut kandidierten Rita Forstmann und Helmut Wißler. Nach vielen Jahren engagierter Vorstandsarbeit stellten sie ihre Ämter aus Altersgründen zur Verfügung.

Neu für den Vorstand kandidierten Carmen Gärtner als Geschäftsführerin sowie Wolfgang Karlmeier als 2. Stellvertreter. Beide wurden ebenfalls einstimmig gewählt.

Carmen Gärtner ist vielen Kettwigern aus dem Büro von Sanitär Gärtner bekannt – dort ist sie die freundliche Stimme am Telefon. Künftig wird sie sich nun auch im Vorstand des HVV Kettwig engagieren.

Auch Wolfgang Karlmeier ist in Kettwig kein Unbekannter. Als Elektromeister führte er über 40 Jahre lang seinen Betrieb in der Kirchfeldstraße und ist vielen Bürgerinnen und Bürgern bestens bekannt.

Rita Forstmann und Helmut Wißler wurden im Rahmen der Versammlung mit herzlichen Worten für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement verabschiedet.

Ein herrlicher Ausflugstag

Der 1. Ausflug, den der HVV in diesem Jahr organisiert hat, führte uns nach Horst in Nord-Limburg, und zwar in das Mind Mystery. Das Mind Mystery ist ein Indoor- und Outdoor-Erlebnismuseum. Es fing schon mit einer ganz einfachen Rechnung an, wo die meisten jedoch zu einem falschen Additionsergebnis kamen, weil das Gehirn anders rechnen wollte! Wir gingen durch eine Welt von optischen Täuschungen, merkten, dass das Gehirn sich tatsächlich täuschen lässt. Wir konnten in einem Spiegellabyrinth den Weg suchen oder aber auf Bildern überprüfen, was alles zu sehen war: War es ein junges Mädchen, aber wo war die alte Frau, die ebenfalls in dem Bild versteckt war? Es gab Bastelecken, wo man ähnlich wie bei Tangram versuchen musste, vier unterschiedlich geformte Steine zu einem Viereck oder zu einem T zu legen. Eine große Treppe war nur Illusion und aufgemalt, aber so, dass es wirklich so aussah, als geht man die Stufen hoch! Ein Highlight war auf jeden Fall ein auf dem Kopf stehendes Haus, in dem es keine gerade Bodenfläche gab, was uns zuerst schwindelig machte. Alle Möbel hingen an der Decke . Der Clou war, man sollte möglichst viel fotografieren. Man konnte sich so hinstellen, dass es aussah, als ob man einen Handstand in der Küche oder im Schlafzimmer macht, wenn das entstandene Bild umgedreht wurde. Es hat total viel Spaß gemacht, durch die einzelnen Räume zu gehen und auch zuzusehen, wie andere Menschen sich positionierten! – In einem dazugehörigen Biergarten wurden jedoch die Getränke auf ganz normalen Tischen gereicht und man saß auf völlig gerade stehenden Stühlen!

Nach dieser interessanten Erfahrung steuerten wir den nächsten Stopp an, es ging in die schöne Stadt Kempen. Wenn man durch das sog. Kuhtor ging, war man schon in dem kompakten historischen Stadtkern und auf dem großen Buttermarkt. Dort gab es jede Art von Gastronomie, wir konnten wählen zwischen Café, Restaurant mit leckeren Gerichten, Eisdiele oder Cocktailbar. Und alles unter großen Platanen, die zwar Sonne durchließen, aber so viel Schatten gaben, dass es sehr angenehm war, dort zu sitzen und sich auszuruhen. Denn ein anschließender Spaziergang durch die wirklich schöne Altstadt mit vielen kleinen Geschäften, Skulpturen und Brunnen, eventuell sogar ein Besuch der erst im vorletzten Jahrhundert wieder aufgebauten Burg, die allerdings heute als Stadtarchiv dient, rundeten den Besuch ab.

Während des ganzen Tages schien die Sonne von einem strahlend blauen Himmel, die Temperatur war angenehm und alle Teilnehmer waren sich einig, dass es ein gelungener Ausflug war!

Einladung zum Spieleabend

Es gab ihn schon einmal, den Spieleabend im HVV. Den wollen wir wieder aufleben lassen. Wir beabsichtigen, an jedem 3. Montag im Monat einen Spieleabend im HVV-Büro zu machen. Spiele sind vorhanden. Leiten wird diesen Spieleabend Reinhard Pfriem, der selbst sehr gern spielt , die Spiele erklären wird und auch hilfreich zur Seite stehen will. Selbstverständlich können Interessenten auch gerne eigene Spiele mitbringen.

Den 1. Spieleabend wollen wir am

16. März 2026, beginnend um 18.30 Uhr im HVV-Büro (neues Rathaus, 1. Etage) veranstalten. Ende ca. 20.30 /21.00 Uhr

Wegen des besseren Planens und der Übersichtlichkeit wäre es sehr gut, wenn Sie sich telefonisch anmelden. Eingeladen sind alle Altersgruppen!

Bitte zunächst bei R. Forstmann anmelden:

Tel: 02054 84195 oder

Handy: 015229 580300

Kettwiger Rück- und Ausblicke

Im Januar lud die Kettwiger Stadtgesellschaft zum Neujahrsempfang ein. Zu der Kettwiger Stadtgesellschaft gehören der HVV, der Kettwiger Bauverein, der alte Bahnhof und KettIn. Die Bürgermeisterin Julia Jakob griff in ihren Grußworten die große Bedeutung des Ehrenamtes auf, denn in Kettwig wäre vieles ohne die Arbeit der Ehrenamtlichen nicht zu erreichen. – Frau Kipphardt sprach das Bauprojekt am Schmachtenberg an und forderte, dass die Werte Kettwigs als Gartenstadt erhalten werden müssen. Positiv ist jedoch, dass endlich die Schule am Mintarder Weg gebaut wird und dass evtl. endlich die Parkpalette am Alten Bahnhof in Angriff genommen wird.

Herr Marx lud auf die sog. rote Couch ein, die Teilnehmer, Frau Christine Broders vom HVV, Hans-Joachim Hess vom Bauverein, für Kettin Frau Stephanie Klein und für den Alten Bahnhof Heinz Schnetger stellten sich vor, äußerten ihre Wünsche für das neue Jahr und berichteten über Aktivitäten im vergangenen Jahr.

Frau Broders freute sich, dass die Kettwiger Feste erfolgreich waren und sehr gut angenommen wurden, dass der HVV pünktlich zum 40-jährigen Bestehen des Skulpturenparks auch die zweite Skulptur, nämlich „Fisch vermählt“ einweihen konnte. Sie verwies noch einmal auf die gesamte Bandbreite des HVV und gab ihrer Hoffnung Ausdruck, dass die Mitgliederzahl erhöht und evtl. sogar verjüngt werden kann.

Herr Hess verwies auf die Schwierigkeiten, die die Sanierung und der Neubau von Wohnungen mit sich bringen. Klimaziele und die CO2-Reduzierung und immer neue Regelungen erschweren die Arbeit des Bauvereins, dem immerhin 600 Wohnungen gehören.

Frau Klein hofft, dass KettIn sich stabilisiert hat, dass die Feste, die natürlich auch viel Arbeit machen, gut angenommen werden. Sie hofft auf weitere Mitarbeit und Unterstützer und berichtet, dass KettIn jetzt einen Stammtisch ins Leben gerufen hat.

Das Programm des alten Bahnhofs erfreut sich großer Resonanz sowohl als Kulturbetrieb und auch als Reha- und Sportbetrieb berichtete Herr Schnetger. Gleichzeitig forderte er dazu auf, den alten Bahnhof zu besuchen und das vielfältige Programm zu nutzen.

Nach einem leckeren Imbiss wurde die Zeit genutzt, sich auszutauschen, gute Ideen und Vorschläge zu vertiefen, sich näher kennenzulernen oder einfach nur zu plaudern. Musikalisch begleitet wurde der Neujahrsempfang von der Gruppe Galakti , denen ein besonderer Dank und Lob gebührt.

Fotos: Kosmas Lazaridis

2 sehr schöne Aktivitäten des HVV im Advent 2025

  1. Das Kettwiger Adventsdorf

Zuerst richtete der HVV mit den Kirchen, UNESCO und KettIn das diesjährige Adventsdorf aus. Die Stände verteilten sich auf drei Orte_. Zusätzlich eingebunden waren natürlich die Geschäfte der Hauptstraße und der Kirchfeldstraße. Ein wunderschöner Tannenbaum schmückte den Märchenbrunnen, gestiftet von Frau Horn und aufgestellt und geschmückt von den Firmen Freudenreich, Solle und Kirsch. Ihnen allen danken wir herzlich! Das untere Baum-Drittel blieb für die Schulen und Kindergärten frei, die Kinder konnten selbst ihre schön gebastelten Gegenstände aufhängen.

Sterne markierten den Rundweg durch die Altstadt und Mini-Sterne konnten an den Verkaufsständen gesammelt und auf Karten aufgeklebt werden, sie berechtigten am Sonntagnachmittag zur Teilnahme an der Verlosung. Die Veranstalter hatten ein vielfältiges Programm zusammengestellt: in allen Kirchen fanden Konzerte statt, z. B. mit dem Gospel- und Posaunenchor. Die Orchester der Schmachtenbergschule und des Theodor-Heuss-Gymnasiums traten auf, die Musikschule und das Kettwiger Bach-Ensemble. Für Kinder war der Winterspielplatz der freien evangelischen Gemeinde geöffnet. Ein Weihnachtsmusical, von Kindern gespielt, ein Krippenspiel, eine Märchenlesung und das Kamishabi-Erzähltheater stimmten die Kinder auf die Adventszeit ein. Am ukrainischen Stand trat ein Chor des Landes auf und sang Weihnachtslieder, unter anderem auch unser schönes Lied „Stille Nacht“, sogar auf Deutsch. Amüsante Weihnachtsgeschichten waren bei Lesungen zu hören. – Natürlich war auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt, denn an allen drei Plätzen gab es gastronomische Spezialitäten und warme Getränke. Der HVV hatte in diesem Jahr nicht nur Glühwein, sondern auch Reibekuchen im Repertoire. Die Verkaufsstände boten Kreatives für die Weihnachtszeit an, natürlich hatten auch die Mitglieder von UNESCO und der KfD viele schöne Dinge für die Bazare gezaubert. Viele Besucher nutzen das Angebot und bummelten durch die Stadt, denn der Sonntag war verkaufsoffen. die Sonne schien, es war eine Freude, durch das Adventsdorf zu schlendern. Inzwischen ist auch die Aktion „Wünschebaum“ beendet, die Senioren freuten sich über die schönen bunten Geschenke und erfüllten Wünsche.

Auch andere Städte lockten mit Weihnachtsmärkten. Der HVV hatte sich in diesem Jahr für Aachen entschieden und bot eine Busfahrt an. Zuerst stoppten wir am Werksverkauf von Lindt. Ein überwältigendes Angebot an Schokoladen, Nikoläusen, Pralinen und anderen Leckereien erwartete uns und wir hatten Zeit, einiges für die Weihnachtsteller zu besorgen. Danach widmeten wir uns dem Weihnachtsmarkt rund um den Kaiserdom. Die wunderschön geschmückten und beleuchten Stände hatten alles, was das Herz begehrt, Gebasteltes, Schmuck und allerlei Feines zu Probieren. Es wurden nicht nur Aachener Printen in allen Geschmacksrichtungen und Größen angeboten, es gab französisches Nougat und allerlei französische Würste, Plätzchen, Gegrilltes und Gebratenes und natürlich viele gute Getränke! Mittendrin der herrliche Aachener Dom, der ein wenig zum Ausruhen und Besinnen einlud. Das Rathaus hatte seine Tore geöffnet, die schönen Häuser rund um das Rathaus und den Dom waren angestrahlt und bildeten eine sehenswerte Kulisse. Voll bepackt ging es zurück nach Kettwig – es war ein schöner Tag!