Offene Stadtführungen im 1. Halbjahr 2026

Der Heimat- und Verkehrsverein Kettwig e.V. vertreten durch Nachtwächter- und Stadtführer*innen werden Ihnen mehr über die Geschichte des „Dorfes“ am Ruhr-Ufer erzählen. Nutzen Sie die Chance und Sie werden Augen machen, Kettwiger Geschichte auf den Punkt gebracht.  

31. Januar 2026 Öffentliche Nachtwächterführung

Am letzten Samstag im Januar um 17:30 Uhr startet unsere Nachtwächterin Gunild Scheid ihre Runde durch Kettwigs Altstadt und erzählt dabei aus der Geschichte unseres liebenswerten Ortes. Mit Mantel, Hut, Leuchte und Hellebarde erwartet sie ihre Gäste am Märchenbrunnen (Hauptstraße / Ecke Schulstraße).

Die Veranstaltung ist für Einzelpersonen oder Familien gedacht. Sie kostet 5 € pro Person und man muss sich nicht anmelden.

Größere Gruppen oder Freundeskreise buchen bitte eine eigene, separate Führung. Hierbei können Sie selbst den Termin wählen. Anfragen unter stadtfuehrung@hvv-kettwig.de oder 02054 922658

2 sehr schöne Aktivitäten des HVV im Advent 2025

  1. Das Kettwiger Adventsdorf

Zuerst richtete der HVV mit den Kirchen, UNESCO und KettIn das diesjährige Adventsdorf aus. Die Stände verteilten sich auf drei Orte_. Zusätzlich eingebunden waren natürlich die Geschäfte der Hauptstraße und der Kirchfeldstraße. Ein wunderschöner Tannenbaum schmückte den Märchenbrunnen, gestiftet von Frau Horn und aufgestellt und geschmückt von den Firmen Freudenreich, Solle und Kirsch. Ihnen allen danken wir herzlich! Das untere Baum-Drittel blieb für die Schulen und Kindergärten frei, die Kinder konnten selbst ihre schön gebastelten Gegenstände aufhängen.

Sterne markierten den Rundweg durch die Altstadt und Mini-Sterne konnten an den Verkaufsständen gesammelt und auf Karten aufgeklebt werden, sie berechtigten am Sonntagnachmittag zur Teilnahme an der Verlosung. Die Veranstalter hatten ein vielfältiges Programm zusammengestellt: in allen Kirchen fanden Konzerte statt, z. B. mit dem Gospel- und Posaunenchor. Die Orchester der Schmachtenbergschule und des Theodor-Heuss-Gymnasiums traten auf, die Musikschule und das Kettwiger Bach-Ensemble. Für Kinder war der Winterspielplatz der freien evangelischen Gemeinde geöffnet. Ein Weihnachtsmusical, von Kindern gespielt, ein Krippenspiel, eine Märchenlesung und das Kamishabi-Erzähltheater stimmten die Kinder auf die Adventszeit ein. Am ukrainischen Stand trat ein Chor des Landes auf und sang Weihnachtslieder, unter anderem auch unser schönes Lied „Stille Nacht“, sogar auf Deutsch. Amüsante Weihnachtsgeschichten waren bei Lesungen zu hören. – Natürlich war auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt, denn an allen drei Plätzen gab es gastronomische Spezialitäten und warme Getränke. Der HVV hatte in diesem Jahr nicht nur Glühwein, sondern auch Reibekuchen im Repertoire. Die Verkaufsstände boten Kreatives für die Weihnachtszeit an, natürlich hatten auch die Mitglieder von UNESCO und der KfD viele schöne Dinge für die Bazare gezaubert. Viele Besucher nutzen das Angebot und bummelten durch die Stadt, denn der Sonntag war verkaufsoffen. die Sonne schien, es war eine Freude, durch das Adventsdorf zu schlendern. Inzwischen ist auch die Aktion „Wünschebaum“ beendet, die Senioren freuten sich über die schönen bunten Geschenke und erfüllten Wünsche.

Auch andere Städte lockten mit Weihnachtsmärkten. Der HVV hatte sich in diesem Jahr für Aachen entschieden und bot eine Busfahrt an. Zuerst stoppten wir am Werksverkauf von Lindt. Ein überwältigendes Angebot an Schokoladen, Nikoläusen, Pralinen und anderen Leckereien erwartete uns und wir hatten Zeit, einiges für die Weihnachtsteller zu besorgen. Danach widmeten wir uns dem Weihnachtsmarkt rund um den Kaiserdom. Die wunderschön geschmückten und beleuchten Stände hatten alles, was das Herz begehrt, Gebasteltes, Schmuck und allerlei Feines zu Probieren. Es wurden nicht nur Aachener Printen in allen Geschmacksrichtungen und Größen angeboten, es gab französisches Nougat und allerlei französische Würste, Plätzchen, Gegrilltes und Gebratenes und natürlich viele gute Getränke! Mittendrin der herrliche Aachener Dom, der ein wenig zum Ausruhen und Besinnen einlud. Das Rathaus hatte seine Tore geöffnet, die schönen Häuser rund um das Rathaus und den Dom waren angestrahlt und bildeten eine sehenswerte Kulisse. Voll bepackt ging es zurück nach Kettwig – es war ein schöner Tag!

Wir nehmen Abschied

Caecilia (Cilly) Kogler ist gestorben. Viele Kettwiger kannten sie, zunächst durch ihre Arbeit bei der BEK, aber später vor allem durch ihre Tätigkeit beim HVV. Caecilia Kogler war lange Zeit als Geschäftsführerin und später noch als Vorstandsmitglied im HVV tätig. Sie war immer zur Stelle, wenn es darum ging, die Belange des HVV zu unterstützen. So organisierte sie die HVV-Stände sowohl auf den Kettwiger Weihnachtsmärkten als auch auf der Kettwiger Meile, war für die administrativen Aufgaben, die ein Verein so mit sich bringt, zuständig. Sie kümmerte sich um die Mitglieder, arbeitete eng mit dem Kettwiger Reisebüro zusammen, betreute und plante die HVV-Reisen. Sie erfreute sich großer Beliebtheit. Als es noch erlaubt war, Blumen an den Rathausfenstern aufzustellen, pflanzte und pflegte sie die Blumen und sorgte für die ausreichende Bewässerung sowohl der Balkonkästen als auch der großen Kübel auf dem Bürgermeister-Fiedler-Platz. – Als sie nach fast 20 Jahren immer mehr Ämter niederlegte, ernannte die HVV-Gemeinschaft sie zum Ehrenmitglied, dankte ihr für die geleistete Arbeit und wünschte ihr alles Gute. Sie blieb jedoch noch in den Ausschüssen Stadtführungen- auch deren Koordination-, Ausschuss Kunst-Kultur-Ortspflege, hier auch das Gebiet der Ruhrperlen. – 2021 zog sie sich ganz aus der Arbeit beim HVV zurück, um familiäre Aufgaben zu übernehmen. Große Worte lagen Caecilia Kogler nie, sie war und blieb immer bescheiden und zurückhaltend. Wir sind traurig darüber, dass sie nun ihre letzte Reise angetreten hat, aber dankbar für die gemeinsame Zeit und wir werden sie stets in guter Erinnerung behalten.

R. Forstmann

Eine Reise ins Weihnachtsland

– Der HVV fuhr im Advent ins Erzgebirge –

Früh morgens ging es am 07.12. los ins Erzgebirge. Bei bestem Wetter freuten sich alle auf die ereignisreiche Reise ins Erzgebirge.

Unser altbekannter und erfahrener Busfahrer fuhr mit uns über die Bundesstraße 7 teilweise entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Dort – und insbesondere im Ort Ifta – veranschaulichte er uns anhand persönlicher Erfahrungen das Leben im ehemaligen inneren Sperrbezirk der DDR. Nur wer dort gelebt hat, kann Einblicke in diese Zeit vermitteln, weshalb seine Berichte sehr authentisch waren und jeder lauschte interessiert seinen Worten.

Unser erster Halt war Erfurt die Hauptstadt Thüringens. Dort hatten wir zwei Stunden Aufenthalt und manche konnten es kaum erwarten, über den ersten Weihnachtsmarkt zu stöbern. Andere zog es in die fantastisch erhaltene Altstadt, zur Krämerbrücke, die einzig erhaltene bebaute Brücke nördlich der Alpen. Viele stellten fest, dass Erfurt für sich eine Reise wert wäre. Nachdem sich die meisten an original thüringischer Rostbratwurst und vielleicht einem Glühwein gestärkt hatten, ging es weiter zum Ziel unserer Reise nach Pobershau im Erzgebirge. Das Hotel lag in einem traumhaften Tal direkt an der Schwarzen Mulde. Das Hotel Schwarzbeerschänke überzeugte mit den modern renovierten Zimmern, Sauna und Schwimmbad, wo man sich nach der Fahrt entspannen konnte. Auf uns wartete bereits das Abendessen in der gemütlichen Gaststube und wer wollte, konnte den Abend bei einem Glase ausklingen lassen.

Am nächsten Morgen ging es mit einem örtlichen Reiseleiter zunächst nach Zwickau. Schon auf der Hinfahrt vermittelte uns der Reiseleiter alles Wissenswertes über die Geschichte, Bedeutung und Wandel des Erzgebirges. Auch aus persönlicher Erfahrung erzählte er über die Leute, die Zeiten der DDR und den Schwierigkeiten während der Wendezeit, aber er erwähnte auch die gelungenen Projekte und die Zuversicht gegenüber kommenden Veränderungen.

Wir erlebten eine interessante und anschauliche Stadtführung. Zum Abschluss ging es auf den örtlichen Weihnachtsmarkt – oder wer wollte, konnte das Robert Schumann Haus besichtigen oder selbst die Altstadt erkunden.

Anschließend ging es weiter nach Chemnitz, der diesjährigen Kulturhauptstadt. Wir erhielten eine kleine Führung durch die Innenstadt von Chemnitz, sahen den Nüschel (Karl-Marx-Kopf), Theaterplatz mit Oper und den Roten Turm, sowie das historische Rathaus und den Dom. Es wurde allmählich dunkel und die Weihnachtsbeleuchtung von Chemitz war wirklich beeindruckend. Nicht nur die weihnachtlichen Beleuchtungen sondern auch die Illumination der historischen Gebäude verübten einen besonderen Glanz, den keiner missen wollte.

Abends gab es im Hotel einen bergmännischen Abend. Ein ehemaliger Bergmann hatte Anschauungsstücke wie Gestein, Kleidung, historische Bilder und Werkzeug dabei und berichtete vom Bergbau im Erzgebirge. Zum Schluss stimmten wir das auch im Ruhrgebiet bekannte Lied „Glück Auf – der Steiger kommt“ an, was ein sehr emotionaler Augenblick war.

Bei blauem Himmel und bester Fernsicht machten wir am folgenden Tag einen Ausflug nach Schwarzenberg.

Jeder Ort im Erzgebirge schmückt sich in der Adventszeit mit eine Krippe, Schwibbogen oder Pyramide. In Schwarzenberg steht aber die älteste und somit von historischer Bedeutung. Hoch über dem Tal thront das Schloss und auf dem Weg dorthin erfreuten wir uns eines alten Glockenspiels aus Meißener Porzellan in einem historischen Glockenturm.

Auf der Rückfahrt durch die malerische Landschaft machten wir noch Halt in Zwönitz und besuchten die Trinitatiskirche mit ihrer barocken Emporenhalle aus dem 17. Jahrhundert.

Viele freuten sich schon auf die Fackelwanderung am Abend beim Hotel. Unter fachkundiger Leitung ging es etwa zwei Kilometer mit einer Fackel zu einem verlassenen Stollen. Nach so einem ereignisreichen Tag schmeckte das Abendessen besonders, zumal wir täglich zwischen mehreren Gerichten wählen konnten.

Der 4. Tag stand ganz im Mittelpunkt für Schleckermäuler, denn es ging nach Annaberg, dem Herzen des Erzgebirges. Zunächst war die Altstadt mit dem preisgekürten Weihnachtsmarkt unser Ziel. Auch hier bildete eine Pyramide, die für das Erzgebirge berühmt sind, den Mittelpunkt des Marktes. Es blieb noch genügend Zeit zur Besichtigung der Bergmannskirche und/oder der St. Anna Kirche, die wegen der Wandelaltäre den UNESCO Welterbestatus erhalten hatte. Die St. Anna Kirche ist dieses Jahr 500 Jahre alt und ein imposanter romanischer Bau, zudem die einzige Kirche Deutschlands, die noch eine bewohnte Türmerwohnung hat. Wer möchte täglich diese Stufen erklimmen?

Wer auf dem Weihnachtsmarkt noch nicht genügend Naschereien bekommen hatte, konnte bei der Besichtigung einer Stollenbäckerei noch Nachschlag bekommen. Einer der Geschäftsführer selbst führte uns durch die Bäckerei, erklärte uns, was einen guten Stollen ausmacht und welche aufwendigen Produktionsschritte vonnöten sind. Selbstverständlich gab es eine Gratisverkostung verschiedener Sorten und nach der wirklich fachlich sehr guten Erklärung die Möglichkeit, die unterschiedlichsten Backwaren zu erwerben.

Unser 5. Tag war entspannter aber keinesfalls weniger interessant. Bei wiederum traumhaften Wetter fuhren wir durch die hügelige Landschaft des Erzgebirges nach Grünhainichen um die Welt der Produktion der Wendt & Kühne Engel, bekannt durch ihre 11-punkte Flügel, zu bestaunen. Die dortigen Damen erklärten und zeigten uns mit viel Enthusiasmus die Geschichte dieser weltbekannten Firma.

Ob es die Produktion von Engeln, Spieluhren oder anderen Figuren ist, es benötigt unglaublich viel Hingabe und Mühe zum Detail, um solche hochwertigen Schmuckarbeiten herzustellen.

Die Wertschätzung dieser Handarbeiten wurde uns nach der kompetenten Führung bewusst.

Der Tag klang mit einem Hutzenabend mit erzgebirgischen Liedern und Anekdötchen aus.

Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Heimweg – doch zuvor noch ein zweistündiger Aufenthalt in Arnstadt. Auch hier wieder nur ein kleiner Einblick, was die Stadt zu bieten hätte und wer weiß, vielleicht kehrt der eine oder die andere mal in diese historische Stadt zurück, eine Reise wäre die Stadt wert.

Die gesamte Reise war wirklich kurzweilig, sehr gute Erklärungen und Führungen, so dass nie Verdruss oder Langeweile aufkam und wunderschöne Ziele in einem Teil Deutschlands, den man nicht unbedingt als Reiseziel priorisiert.

Hartmut Albrecht

Zwischen den Jahren: Nachtwächterführung

Am 27.12. um 16 Uhr startet unsere Nachtwächterin Gunild Scheid ihre Runde durch Kettwigs Altstadt und erzählt dabei aus Kettwigs Vergangenheit.

Mit Mantel, Hut, Leuchte und Hellebarde erwartet sie ihre Gäste am Märchenbrunnen (Hauptstraße / Ecke Schulstraße) neben der großen Weihnachtstanne.

Die Veranstaltung ist für Einzelpersonen oder Familien gedacht. Sie kostet 5 € pro Person und man muss sich nicht anmelden.

Größere Gruppen oder Freundeskreise buchen bitte eine eigene, separate Führung. Hierbei können Sie selbst den Termin wählen. Anfragen unter stadtfuehrung@hvv-kettwig.de oder 02054 922658

Von Hölzgen auf Stöcksken beim HVV

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder,

der Ausschuss Geschichte und Museum des Heimat- und Verkehrsvereins Kettwig lädt am 10. Dezember um 18 Uhr herzlich zum Stammtisch in die Pizzeria Portofino (Hauptstraße 108 / Ecke Kirchfeldstraße) ein. Sie sind wie immer willkommen, sich in lockerer Runde über Themen der Orts- und Familiengeschichte auszutauschen. Selbstverständlich kommen auch aktuelle Ereignisse aus unserem Stadtteil zur Sprache. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Ausschuss Geschichte und Museum

Einweihung von „Fisch vermählt“

Der Kettwiger Skulpturenpark hat mit der Skulptur „Fisch vermählt“ des Künstlerpaars Miriam Gießler und Hubert Sandmann Zuwachs bekommen. Ein besonderer Moment für Kettwig, denn kaum ein anderes Projekt verband in den vergangenen Jahren so viele Mitwirkende und Unterstützer.

Am 8. November kamen zahlreiche Besucherinnen und Besucher zum südlichen Brückenkopf, um die feierliche Enthüllung und Illumination mitzuerleben. Oberbürgermeister Thomas Kufen und Bezirksbürgermeisterin Gabriele Kipphardt eröffneten die Veranstaltung mit einem symbolischen Banddurchschnitt.

Dass es gleich doppelten Grund zu feiern gab, betonte Peter Marx: Zum einen besteht der Park nun seit 40 Jahren, zum anderen konnte nach langer Vorbereitung endlich die neue Skulptur eingeweiht werden – ein Werk, das unter dem Motto „Zwei Neue für Kettwig“ seit dem 30-jährigen Jubiläum angestrebt wurde. Die zweite Skulptur, das „Tuch“ von Norbert Pielsticker, konnte bereits vor fünf Jahren am Mühlengraben realisiert werden

Die Realisierung von „Fisch vermählt“ ist das Ergebnis eines breit getragenen Gemeinschaftsprojekts. Rund 60.000 Euro kamen durch Spenden von zahlreichen Privatpersonen, der Sparkasse, dem Bauverein und der Bezirksvertretung zusammen. Die technische Umsetzung erfolgte durch die Kettwiger Firma Menden, die in vor der Brücke über 200 Mitarbeitende beschäftigt. 40 von Ihnen waren an der Konstruktion und Fertigung beteiligt.

Die Skulptur setzt einen markanten Akzent am Wasser: Auf einem türkisfarbenen, von innen beleuchteten Kubus steigen zwei Edelstahlfische auf und halten gemeinsam einen leuchtenden Ring in die Höhe – eine Form, die prägnant, humorvoll und zugleich reich an Symbolik ist. Der Ring erinnert an Mythen und Märchen, an verschollene und wiederkehrende Glücksbringer, aber auch an das klassische Motiv der Verbundenheit. Gerade angesichts gesellschaftlicher Spannungen setzt die Skulptur ein bewusstes Zeichen für Miteinander und Zusammenhalt.

Durch ihre Lage an der viel frequentierten Ruhrbrücke, die Nähe zum Wasser und die abendliche Beleuchtung entwickelt „Fisch vermählt“ eine starke Präsenz im Stadtraum und wird zu einer neuen Landmarke Kettwigs.

Mit nun insgesamt vierzehn Objekten hat sich der Skulpturenpark zu einem kulturellen Kleinod entwickelt, dessen Werke – vom Weberbrunnen bis zu den Figuren am Märchenbrunnen – längst Teil des alltäglichen Stadtbildes geworden sind. Die neue Skulptur lädt dazu ein, diesen besonderen Kunstpfad neu zu entdecken; auf eigenen Faust oder bei einer Führung des HVV.

St. Martin zog durch Kettwig

Am Sonntagabend war es wieder soweit, da zog der traditionelle Martinszug, den auch in diesem Jahr der Heimat- und Verkehrsverein organisiert hatte, durch Kettwig. Ab 16.30 Uhr füllte sich der Rathausplatz, wo es zur Glühwein, Kinderpunsch und Herzhaftes vom Imbissstand gab. Die Kinder zeigten stolz ihre selbst gebastelten, leuchtenden Laternen. Das Wetter tat seins dazu, es wurde immer freundlicher, der Abendhimmel leuchtete rot und es war schön trocken. Gegen 17.30 Uhr setzte sich der Martinszug – mit dem Martin auf einem schönen Schimmel – in Bewegung. 3 Musikgruppen begleiteten den Zug und damit viele von den Erwachsenen ebenfalls mitsingen und den Gesang ihrer Kinder unterstützen konnten, verteilte der HVV kurz vor Beginn die Liedertexte. Wieder auf dem Rathausplatz angekommen, wurde auch das traditionelle Martinsspiel aufgeführt. Nachdem alle kräftig gesungen haben, sah St. Martin den Bettler und teilte seinen schönen warmen Mantel. Anschließend durften sich die Kinder beim Heimat- und Verkehrsverein Stutenkerle abholen. Zum Schluss half auch St. Martin selbst bei der Ausgabe der Stutenkerle, was den Kindern sehr gefiel.

Es war wieder eine wunderschöne Veranstaltung, leuchtende Kinderaugen, die bunten Laternen und die alten Martinslieder sorgten für eine wohlige Atmosphäre. Der HVV dankt allen Helfern, die den Zug begleiteten und sicherten, herzlich. Der Dank gilt auch allen Ehrenamtlern des HVV und Benno Pöhler, der im Vorfeld die Organisation und Planung durchgeführt hat und natürlich Arne Weber, der zum wiederholten Mal in die Rolle des St. Martin geschlüpft ist!– Ohne die zahlreichen Helfer wäre die Ausrichtung eines so großen Zuges und damit verbunden eines so gemütlichen Nachmittags leider nicht möglich !

Bilder: Danke an Kosmas Lazaridis!

Von Hölzgen auf Stöcksken beim HVV

Der Ausschuss Geschichte und Museum des Heimat- und Verkehrsvereins Kettwig lädt am 12. November um 18 Uhr herzlich zum Stammtisch in die Pizzeria Portofino (Hauptstraße 108 / Ecke Kirchfeldstraße) ein. Sie sind wie immer willkommen, sich in lockerer Runde über Themen der Orts- und Familiengeschichte auszutauschen. Selbstverständlich kommen auch aktuelle Ereignisse aus unserem Stadtteil zur Sprache. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.