Wir besuchten die Essener Kreuzeskirche

Pfarrer i.R. Hunder, der 35 Jahre in der Gemeinde um die Kreuzeskirche tätig war, führte uns rund um und in die Kirche und erzählte uns ihre Geschichte. Er berichtete von kleinen und großen Wundern, die dafür sorgten, dass die Kirche nicht abgerissen, sondern sich zu einem wichtigen und vielseitigen Veranstaltungs-Ort wandelte.

Von Wundern sprach Herr Hunder deshalb, weil so viele unvorhersehbare positive Dinge geschehen sind: Sie lenkten die Geschicke der Kirche und halfen dabei, sie zu neuem Leben zu erwecken. Mit dem schlichten und so gut durchdachten Interieur ist sie heute ein echter Hingucker. Das aus nur zwei Balken bestehende Kreuz breitet die Arme regelrecht aus und zieht die Blicke magisch an.

Dann das letzte „Wunder“: Es gelang Herrn Hunder, den berühmten Popart-Künstler James Rizzi zur Anfertigung von 2 Kirchenfenstern zu gewinnen, und das Ergebnis ist wirklich sehenswert. James Rizzi hat fröhliche Kirchenfenster entworfen, sie anzusehen macht einfach Freude und entlockt ein Lächeln. Es sind übrigens die einzigen Kirchenfenster, die James Rizzi geschaffen hat. – Der Kantor der Gemeinde, Herr Andy v. Oppenkowski präsentierte uns ein weiteres Highlight der Kreuzeskirche: die Schuke-Orgel. Er brachte ein Musikstück von Bach zu Gehör, das die Orgel voll zur Entfaltung kommen ließ – ein wahrer Genuss auch für Leute, die der Orgelmusik bisher nicht so nahe standen. Eine Besonderheit bot dabei der sog. Spieltisch, der über ein LAN-Kabel mit der Orgel verbunden ist und sich unmittelbar vor den Zuhörern befindet, so dass wir zuhören und dem Organisten zusehen konnten. –  Mit Kaffee und Kuchen im Restaurant Church, das der Diakonie angehört und für junge langzeitarbeitslose Menschen Ausbildungs- und Qualifizierungsort ist, ließen wir den ebenso informativen wie alle Sinne ansprechenden Nachmittag ausklingen.

Über die Kreuzeskirche und das dortige Programm kann man sich hier informieren: www.forum-kreuzeskirche.de

Gästebetreuer starten im April

Anfang des Neuen Jahres trafen sich die Gästebetreuer zu einem fröhlichen Abend. Alle waren dabei – auch Frau Steffen, die mit ihrem Mann seit Jahren die Gästebetreuer mit leckerem Eis verwöhnt. Der Vorsitzende der Gästebetreuer, Herr Maas, hatte schon die „Arbeitsliste“ vorbereitet, es soll im April wieder los gehen. Dann stehen die Gästebetreuer wieder 4 Stunden auf der Mühlengrabenbrücke, um Ausflüglern, Wanderern und Radfahrern Auskunft zu geben, zu informieren und Karten und Lesematerial zu verteilen! Jetzt hoffen alle, dass sie, wie geplant, loslegen können.

Heimatfest 18.6.2022

Das wird ein Fest! Mit der langen Tafel durch die Altstadt wollen wir ein neues Festformat ausprobieren: Unkommerziell, experimentell und mit der einladung an alle Kettwiger Vereine und Akteure, sich einzubringen.

Im Mittelpunkt steht dabei eine lange Tafel mit bis zu 300 Biertischgarnituren, die sich durch die ganze Kettwiger Altstadt zieht. Hier können sich Bürger, Vereine, Familien, aber auch Firmen und Gastronomen gegen eine kleine Gebühr Tische reservieren und an diesen picknicken, spielen, Freunde und Kunden treffen etc.

Flankiert von Walkacts oder Wandelmusik, unter anderem dargebracht durch die Kettwiger Schulen und Musikschulen. Zum Programm des Heimatfestes gehört ebenfalls eine Aufführung des Kindertheaterstücks „Master of Desaster“ auf dem Rathausplatz im rahmen der Kettwiger Kindertheatertage des alten Bahnhofs. Auch die ehemalige „Meile“ des Heimatvereins Kettwig (HVV) soll in reduzierter Form hier integriert werden.

Insgesamt also ein Fest von Kettwigern für Kettwiger und ihre Gäste, bei dem die Begegnung und die lokale Identität im Mittelpunkt stehen. Mehr Informationen über die Teilnahmemöglichkeiten hier in Kürze!

Feierabendtreff

An jedem zweiten Donnerstag der Sommermonate Mai bis September lädt der HVV zum entspannten Feiberabendtreff auf dem Rathausplatz ein. Bei einem kühlen Getränk und leckerem Happen kann man hier den Feierband genießen. Mit Bekannten klönen, der Musik lauschen, einfach relaxen: wir freuen uns auf Euch!

Termine 12. Mai, 9. Juni, 8. Juli, 12. August und 8. September., jeweils 16 – 21 Uhr

Kettwiger Montagsgespräche

Am 16. Mai starten wir – gemeinsam mit dem Petershof – ein neues Veranstaltungsformat, die „Kettwiger Montagsgespräche“. Hier werden wir zweimal im Jahr Themen aufgreifen, die viele Bürgerinnen und Bürger beschäftigen. Dazu werden wir Fachreferenten einladen, Planer von der Stadtverwaltung zum Beispiel, uns informieren lassen und diskutieren. Den Anfang macht am 16.5. das Thema „Lust und Frust beim Denkmalschutz. Im Herbst folgt ein Abend über die geplante Sanierung der Ruhrbücke.

Ina Hanemann, Leiterin der Unteren Denkmalbehörde der Stadt Essen

Wenn Gebäude mit eigenem Charakter stark verändert oder abgerissen werden sollen, sorgt das oft für lebhafte öffentliche Diskussionen. Schnell erschallt dann auch der Ruf nach der Denkmalschutzbehörde. Doch was kann und darf – und was will der Denkmalschutz eigentlich? Wie sieht das Ganze aus der Perspektive der Verantwortlichen aus? Welche Möglichkeiten des Eingreifens gibt es, wo sind die Hände gebunden? Ina Hanemann, Leiterin der Unteren Denkmalbehörde der Stadt Essen, gibt beim ersten „Kettwiger Montagsgespräch“ einen Überblick über die Möglichkeiten und Grenzen des Denkmalschutzes. Beim anschließenden Podiums- und Saalgespräch wird der langjährige Ortskurator der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, der Kettwiger Dr. Werner Sitzler, seine Erfahrungen mit einbringen.